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Carl-von-Basedow-Klinikum engagiert sich und erhält Organspendepreis 2022

Genau 121 Organspenden gab es im Jahr 2021 in Mitteldeutschland. 378 Organe konnten zur Transplantation entnommen werden. Dennoch standen Ende 2021 noch rund 990 Menschen auf der Warteliste für eine Transplantation. Diese Zahlen verdeutlichen die Brisanz des Themas.
Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) ist die Koordinierungsstelle für die postmortale Organspende gemäß Transplantationsgesetz. In der DSO-Region Ost (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) unterstützt ein Team von 13 Koordinatorinnen und Koordinatoren über 130 Entnahmekrankenhäuser in allen Belangen der Organspende.
Jedes Jahr zeichnet die Organisation pro Bundesland eins dieser Krankenhäuser für die gute Arbeit aus. Im Land Sachsen-Anhalt war es in diesem Jahr das Carl-von-Basedow-Klinikum (CvBK).
Am 07.07.2022 nahmen zu einer Feierstunde in Erfurt Klinik-Mitarbeiter das Zertifikat aus den Händen der Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne, entgegen. „Die heutige Ehrung soll Motivation und Ansporn für alle Kliniken sein, sich an der Gemeinschaftsaufgabe Organspende zu beteiligen“, erklärte sie.
In diesem Sinne arbeiten die Mitarbeiter im CvBK. Trotz der enormen Belastungen durch die Corona-Pandemie wurde dem Aspekt Organspende weiter die nötige Aufmerksamkeit zuteil.
In seiner Rede dankte Dr. Carsten Hobohm, Chefarzt der Klinik für Neurologie, dem gesamten Transplantations-Team am CvBK und lobte die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Unterstützung durch die DSO.
Der Transplantationsbeauftragte am CvBK, Dipl.-Med. Bernd-Michael Jahner, sieht die Patienten auf den Wartelisten: „Trotz aller Verbesserungen der letzten Jahre ist es uns bisher nicht gelungen, einen grundlegenden Wandel in den Organspendezahlen in Deutschland zu erreichen. An den beteiligten Mitarbeitern im Carl-von-Basedow-Klinikum und insbesondere auf den Intensivstationen liegt es nicht. In unserem Haus qualifizierten sich zwei engagierte Mitarbeiterinnen zu pflegerischen Transplantationsbeauftragten. Das nun errungene Zertifikat ist für uns Zeichen der Wertschätzung und Motivation für die weitere Arbeit an dem gemeinsamen Ziel der Erhöhung der Organspendezahlen in Deutschland“, sagt er. „Dazu ist es wichtig, dass jeder einzelne Verantwortung übernimmt und seine Entscheidung trifft.“

Auf dem Foto von links: Ministerin Petra Grimm-Benne, Geschäftsführer Lutz Heimann, Chefarzt Dr. Carsten Hobohm, Fachpfleger Jens Bohne, Fachschwester Christina Hüfner, Oberärztin Dr. Katharina Schärff und Chefarzt a. D. Dr. Matthias Winkler bei der Zertifikatsübergabe am 07.07.2022 in Erfurt.

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