ZENTRAL­APOTHEKE

ZENTRAL­APOTHEKE

Auf's Mikrogramm genau​

Für die Versorgung des Carl-von-Basedow-Klinikums an den Standorten Merseburg und Querfurt mit Arzneimitteln, medizinischen sowie diagnostischen Verbrauchsmaterialien, mit Büro- und Wirtschaftsbedarf ist eine krankenhauseigene Zentralapotheke verantwortlich.

Die bedarfsgerechte Versorgung der Patienten des Klinikums steht im Mittelpunkt einer engen Zusammenarbeit aller Kliniken und Funktionsabteilungen. Qualifiziertes Apothekenpersonal leistet eine schnelle, den modernen medizinischen Standards entsprechende Versorgung und ermöglicht so eine wirtschaftliche und zeitnahe Bereitstellung der dazu benötigten Arznei- und Verbrauchsmaterialien. Arzneimittelinformation und Beratung tragen zur Sicherheit der Arzneimitteltherapie bei. 

In den Räumlichkeiten des Behandlungs- und Untersuchungstraktes sind die Arzneimittelversorgung, pharmazeutische Analytik, patientenbezogene individuelle Arzneimittelherstellung sowie die Voraussetzungen für pharmazeutische Beratung und Dokumentation auf der Grundlage moderner apparativer Ausstattung konzentriert. Die Versorgung mit medizinischen Verbrauchsmaterialien erfolgt unter Nutzung eines Modulsystems nach neuen technologischen Kriterien. Den Schwerpunkt der patientenbezogenen individuellen Arzneimittelherstellung bildet die nach aktuellen gesetzlichen Vorgaben neu gebaute zentrale Zytostatikaherstellung für onkologische Patienten des Klinikums. Diese Versorgungsleistung erstreckt sich gleichfalls auf alle in den onkologischen Ambulanzen des Klinikums verabreichten Medikamente.

Durch die krankenhauseigene Zentralapotheke wird eine effiziente Verbindung zwischen der ärztlichen und pflegerischen Behandlung ermöglicht. Spezialisierte Apotheker sind im Bereich des „Antibiotic Stewardship“ (= Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva) in einem interdisziplinären Team aktiv und beraten Ärzte bei der Auswahl des geeigneten Antibiotikums für den individuellen Patientenfall. Auf ausgewählten Stationen überprüfen Apotheker die Medikamente der Patienten bei der Krankenhausaufnahme auf Wechselwirkungen und andere Faktoren, die den Erfolg der Arzneimitteltherapie beeinflussen könnten. Im interdisziplinären Team wird in Zusammenarbeit mit den Ärzten die Medikation für den Patienten optimiert und die Sicherheit erhöht. Am Ende des stationären Aufenthaltes wird dem Patienten ein Medikamentenpass mit den aktuellen Medikamenten und entsprechenden Einnahmehinweisen übergeben.

Die Zentralapotheke steht aber auch bei Fragen des Wundmanagements und der Ernährung (inkl. der Gabe von Arzneimitteln) über eine Magensonde beratend zur Seite

Kontakt zur Zentralapotheke

Über folgende Telefonnummern und E-Mail-Adressen können Sie Kontakt zur Zentralapotheke aufnehmen:

Dr. rer. nat. Ulrike Scholz

Telefon: 03461 27-1100
Telefax: 03461 27-1113
E-Mail: u.scholz@klinikum-saalekreis.de

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