Die Ausbildung junger Menschen spielt am CvBK eine große Rolle. 129 Auszubildende absolvieren zurzeit eine dreijährige Berufsausbildung im eigenen Kooperativen Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (KBZ).
Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass die Azubis im letzten Ausbildungsjahr einen Bereich eigenständig führen und die pflegerische Verantwortung tragen. Das Projekt dient der intensiven Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen. Ziel ist es, das eigenverantwortliche Handeln und die Selbstständigkeit der zukünftigen Pflegefachkräfte zu fördern.
Die 35 Auszubildenden der Abschlussklassen zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann, PFK 23A und B, übernehmen im Zeitraum vom 09.02.2026 bis 27.02.2026 in Merseburg die Station 3.2 Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie in Querfurt in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik die Station QP2, die Gerontopsychiatrie.
Beide Klassen haben sich lange auf dieses Projekt vorbereitet. Sie haben dazu ein Konzept erarbeitet, die nötigen theoretischen Kenntnisse vertieft, den Dienstplan geschrieben und ihre Ideen mit den Mitarbeitenden abgesprochen.
„Ich bin beeindruckt von der intensiven Vorbereitung und stolz auf meine Klasse und die enge Zusammenarbeit mit allen Akteuren und Berufsgruppen der QP2“, sagt die Klassenleiterin der PFK23B, Patricia Homann-Kratzke. „Ich freue mich, das Projekt auf der Gerontopsychiatrie mit meinen Kolleginnen und Kollegen begleiten zu dürfen. Besonders, da ich 2015 dort selbst meinen Abschluss gemacht habe“, so die engagierte Medizinpädagogin.
Im Bereich der Gerontopsychiatrie planen die Auszubildenden verschiedene individuell angepasste Aktivitäten wie Hauswirtschaftsarbeiten, Zeitungsschau, Morgengymnastik und Erzählkaffee sowie drei besondere Angebote nämlich die Tiergestützten Interaktionen mit Alpakas (evtl. am 17.02.2026), eine Zeitreise in die Vergangenheit mit Erinnerungsboxen und typischem Essen (am 19.02.2026) und ein Faschingsfest (am 26.02.2026). Dazu sollen bereits im Vorfeld mit den Patienten Dekorationen gebastelt, die Station geschmückt und Pfannkuchen gebacken werden. Das Besondere ist, dass zu diesem Fest auch die Kinder der psychiatrischen Tagesklinik eingeladen sind.
„Wir sind alle sehr gespannt, aufgeregt, motiviert und freuen uns auf dieses tolle Projekt gemeinsam mit unseren Patienten und allen vertretenden Berufsgruppen“, sagt Jennifer Kraneis, Stellvertretende Zentrumsleitung Pflege in der Psychiatrie. „Es werden ganz sicher drei interessante Wochen.“
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Auszubildende übernehmen zwei Stationen