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Staatsanwaltschaft Halle stellt Ermittlungen ein

Die Staatsanwaltschaft Halle hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit den im August 2020 beobachteten auffälligen Krankheitsverläufen bei drei Patienten am Carl-von-Basedow-Klinikum in Merseburg jetzt eingestellt. Während der Aufklärungsarbeit hätten sich keine weiteren Auffälligkeiten trotz umfänglicher Befragungen und Sichtung von Akten ergeben.

Patientensicherheit wird im Carl-von-Basedow-Klinikum seit jeher großgeschrieben. Trotzdem hat man die Zeit genutzt, alle Maßnahmen noch einmal auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu ergänzen. Dabei setzt das Klinikum auf moderne technische Lösungen, die es vor einigen Jahren in dieser Form noch nicht gegeben hat. „Alle Arbeitsräume auf den Stationen erhalten elektronische Türschlösser, die nur mit Hilfe eines Transponders geöffnet werden können“, erklärt der Geschäftsführer des Klinikums Lutz Heimann. „Wir senken dadurch das Risiko, dass sich jemand von außen Zutritt verschafft. Außerdem können wir intern genau regeln und dokumentieren, wer zum Beispiel zu Medikamentenschränken Zugang hat.“ Alle Verfahrensanweisungen und Pflegestandards, die sich mit dem Thema der Vorbereitung und Applikation von Medikamenten beschäftigen, wurden von einer speziell dafür eingerichteten Arbeitsgruppe auf Aktualität geprüft und bei Bedarf weiterentwickelt.

Landrat Hartmut Handschak, Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums, hat sich ausführlich über alle Maßnahmen rund um das Thema Patientensicherheit informieren lassen. „Unserem Klinikum und seinen Beschäftigten gehört mein volles Vertrauen. Sie leisten gerade jetzt in der Corona-Pandemie eine hervorragende Arbeit und werden das auch in Zukunft tun“, betont der Landrat.

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