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Psychosomatik und Psychotherapie mit angepasstem Konzept

Die Mimik hinter einer Maske ist nicht leicht zu deuten. Für Patient und Psychotherapeut stellt das gleichermaßen ein Problem dar. Trotzdem arbeiten Ärzte, Therapeuten und Pflegende der Abteilung für Psychosomatische Medizin am Carl-von-Basedow-Klinikum in Querfurt weiter – zwar unter erschwerten Bedingungen, einem strengen Hygieneregime, einer engmaschigen Teststrategie und einem angepassten Behandlungskonzept – „Aber wir sind da!“, betont Dr. med. Constantin Puy, Leitender Arzt der Abteilung für Psychosomatische Medizin der Klinik für Psychiatrie.
Und das ist auch gut so!
„Menschen, die zu uns zur Behandlung kommen, leiden in zunehmendem Ausmaß unter den Epiphänomenen und Folgen der Coronapandemie“, erklärt Dr. Puy. „Dazu gehören Instabilitäten und Überforderungen in Beziehungen, aber auch berufliche Verunsicherungen. Sie leiden unter verschiedensten Ängsten, etwa vor körperlichen Erkrankungen oder unter Verlustängsten. Daraus resultieren vor allem depressive Beschwerdebilder oder Angst- und Panikstörungen. Wir sehen Menschen, die unter krisenhaften Zuspitzungen von Beziehungskonflikten leiden. Hier kommt es dann gehäuft zu Eskalation von selbstschädigenden Verhaltensweisen oder latenter bis manifester Suizidalität. Eine Behandlung darf da nicht aufgeschoben werden“, mahnt der erfahrene Facharzt und Psychotherapeut Puy.
Seit Beginn der Pandemie verfolgt das Carl-von-Basedow-Klinikum die Strategie, den Standort Querfurt „coronafrei zu halten“. Das ist dank großer Kraftanstrengungen grundsätzlich gelungen.
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik arbeitet unter voller Auslastung der Behandlungsplätze.
Bereits mehrfach hat auch Chefärztin Dr. med. Bettina Wilms vor den psychischen Folgen der Pandemie gewarnt: „Behandlungen aufzuschieben, könnte gefährlich werden.“
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