NEWS
NEWS

Geboren in Merseburg – Lebensbaum für 892 Kinder

Da staunte Hebamme Diana Jacobi: So groß ist Theodor geworden! Bei ihrem letzten Treffen war er gerade drei Tage alt. Damals standen sie beide für die Plakataktion der Stadtwerke Merseburg Modell.
Nun kam Theodor, der im Sommer 2021 in Merseburg das Licht der Welt erblickt hatte, mit seiner Mutter extra aus Leipzig, um stellvertretend für alle 892 im Vorjahr geborenen Kinder den Lebensbaum 2021 anzugießen. Jedes Jahr wird für alle Kinder, die im Klinikum in Merseburg geboren werden, ein Lebensbaum gepflanzt.
Es ist nun schon der dritte dieser besonderen Bäume: Nach einer Winterlinde (Tilia cordata) für 924 Kinder im Jahr 2019, und einer eine Silberlinde (Tilia tomentosa) für 932 Kinder, die im Jahr 2020 geboren wurden, ist es diesmal eine Zerreiche (Quercus cerris).
Die Stadt Merseburg hat dafür im Bereich der Königsmühle ganz in der Nähe des Klinikums einen idealen Ort gefunden, um diese schöne Tradition Jahr für Jahr fortführen zu können.

Die Idee kam vom Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kurt Müller: „Nicht alle Kinder, die bei uns entbunden werden, sind Merseburger“, erklärt er seine Intension. „Die Kinder kommen aus der ganzen Region, auch aus dem Burgenlandkreis, der Stadt Halle oder wie wir hier sehen, manchmal aus Leipzig! Sie alle sollen sich im Lebensbaum wiederfinden, sich mit ihrem Geburtsort identifizieren und einen symbolischen Erinnerungsort haben.“
Die Stadtwerke Merseburg sind Partner dieser Aktion und unterstützen das Vorhaben von Beginn an.
„Der weltweite Hebammenaktionstag am 5. Mai ist uns ein willkommener Anlass, den Lebensbaum mit einem entsprechenden Schild zu versehen“, erklärt die Leitende Hebamme des Merseburger Kreißsaals, Anke Nerlich.
Zum Termin am 05.05.2022 kamen nicht nur der kleine Theodor mit seiner Mutter, Chefarzt Kurt Müller (im Foto ganz links) und Hebamme Diana Jacobi, sondern auch Hilal Orhan-Hanslik von den Stadtwerken (ganz rechts) sowie der zukünftige Merseburger Oberbürgermeister Sebastian Müller-Bahr (2. von links).

Was möchten Sie als nächstes tun?