NEWS
NEWS

CvBK bleibt von Notfallversorgung abgemeldet – Kreißsaal und Notfallzentren sind geöffnet

CvBK Querfurt

Wie in anderen Krankenhäusern auch, ist die Lage im CvBK weiter extrem angespannt.
„Wir tun alles dafür, um die Gesundheitsversorgung im Saalekreis aufrechtzuerhalten. Dafür arbeitet unser Personal Tag und Nacht bis zur Belastungsgrenze und mit sehr viel Einsatzbereitschaft“, betont Geschäftsführer Lutz Heimann.
Am 30.12.2020 muss das Basedow-Klinikum die Versorgung auf COVID-Patienten und Verdachtsfälle sowie die Geburtshilfe beschränken. Diese Situation hält bis heute an.
Aktuell befinden sich 86 Patienten im Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion im CvBK in Behandlung. Neun Patienten werden intensivmedizinisch betreut. (Stand 12.01.2021)
Die Rettungsdienste und die Leitstelle sind informiert, dass Notfälle, welche nicht im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stehen, in die Halleschen Krankenhäuser eingeliefert werden. „Die Zusammenarbeit zwischen dem CvBK und den Kliniken in Halle wird täglich abgestimmt, um alle Kräfte im Kampf gegen das Corona-Virus zu bündeln“, erklärt der CvBK-Geschäftsführer.
Die Notfallzentren in Merseburg und Querfurt sind weiterhin rund um die Uhr geöffnet. Kein Patient wird abgewiesen. Eine Erstversorgung erfolgt in jedem Fall. Ggf. werden Patienten zur weiterführenden Diagnostik und Therapie anschließend verlegt.
Trotz dieser Situation sind Entbindungen im CvBK in Merseburg uneingeschränkt möglich. Zur Geburt kann die werdende Mutter von einer Begleitperson unterstützt werden.
So ist das erste Neujahrsbaby Sachsen-Anhalts um 0:14 Uhr in Merseburg geboren! Insgesamt erblickten am 01.01.2021 im CvBK acht Kinder das Licht der Welt, darunter einmal Zwillinge.
„Diese Nachrichten stimmen uns vorsichtig optimistisch. Darüber hinaus sind wir froh, dass wir die ersten Mitarbeiter bereits gegen das Corona-Virus impfen konnten. Das markiert für uns einen Wendepunkt, der aufgrund der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Landkreis Saalekreis realisiert werden konnte“, so Geschäftsführer Lutz Heimann.

Was möchten Sie als nächstes tun?