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Am 11.04.2021 ist Welt-Parkinson-Tag

Die Parkinson-Krankheit, umgangssprachlich auch „Schüttellähmung“ genannt, ist nach Alzheimer die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung weltweit. In Deutschland sind rund 400.000 Personen betroffen. Anlässlich des Geburtstages von Dr. James Parkinson, der die Erkrankung vor über 200 Jahren beschrieben hat, wurde der 11. April zum Welt-Parkinson-Tag erklärt. An diesem Tag soll auf die noch immer unheilbare Krankheit aufmerksam gemacht werden.

„Die parkinsonsche Erkrankung hat einen großen Einfluss auf die Lebensqualität“, begründet Dr. Carsten Hobohm diese Bemühungen. Er ist Spezialist auf dem Gebiet neurologischer Erkrankungen und Chefarzt der Klinik für Neurologie am Carl-von-Basedow-Klinikum in Merseburg.
„Parkinson ist nicht heilbar, aber durch uns gut behandelbar. Motorische und nichtmotorische Symptome lassen sich durch medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapieverfahren beeinflussen. Das Fortschreiten der Erkrankung wird verzögert“, erklärt er.

Allerdings führt die Corona-Pandemie seit nunmehr einem Jahr zu Verunsicherung unter der Bevölkerung, auch bei Parkinson-Patienten. „Ich bin in Sorge, dass nötige Behandlungen bei akuten neurologischen Erkrankungen, bei denen eine stationäre Therapie nicht nur indiziert, sondern notwendig ist, aus Angst vor Ansteckung verschoben werden“, so Dr. Hobohm. „Wir möchten den Welt-Parkinson-Tag in diesem Jahr dazu nutzen, um darauf aufmerksam zu machen, dass manche Behandlungen unaufschiebbar sind, da es Folgeschäden zu verhindern gilt.“

Das Basedow-Klinikum hat bereits die erste und die zweite Welle der Corona-Pandemie gemeistert. An den Klinikstandorten in Merseburg und in Querfurt gibt es ein umfassendes Hygienekonzept und eine klare Teststrategie. „Ich kann Ihnen versichern, dass die stationäre akut neurologische Versorgung für den Saalekreis am Basedow-Klinikum sicher ist und uneingeschränkt fortgesetzt wird“, betont Chefarzt Hobohm.

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