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Aus der Geschichte des Klinikums Querfurt
Die Gründung und Entstehung des Städtischen Krankenhauses Querfurt führt zurück in die zweite Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Laut erster urkundlicher Erwähnung wurde im Jahre 1859 das Geisthospital als öffentliche Krankenanstalt der Stadt Querfurt errichtet. 1902 beschloss der Stadtrat die Schaffung eines Städtischen Krankenhauses an der Eislebener Straße. Im gleichen Jahr konnte das Gebäude als Belegkrankenhaus mit zwei Stationen seiner Bestimmung übergeben werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden an diesem Standort die operativen Fachdisziplinen Chirurgie und Geburtshilfe mit vier Stationen und 75 Betten aufgebaut. Eine separate Kinderabteilung mit 60 Betten begann am 8. März 1954 nach umfangreichen Umbauarbeiten im ehemaligen Gutshaus "Hinterm Wehr" ihre Arbeit. Im Jahr 1955 konnte die Fachabteilung Innere Medizin mit 80 Betten in der Johannes-Schlaf-Straße 1 eingeweiht werden. Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin wurde im Jahr 1974 etabliert. An den drei Standorten verfügte das Krankenhaus über insgesamt 265 Betten.

Die Klinik für Psychiatrie in Zingst/Unstrut gehört seit 1993 zum Krankenhaus Querfurt.

Nach der Fusion der Kreiskrankenhäuser Merseburg und Querfurt im Januar 1996 wurde der geplante Klinikneubau den Erfordernissen angepasst und im Dezember 1998 mit 80 internistischen Betten und moderner Funktionsdiagnostik am Standort Vor dem Nebraer Tor eröffnet. Die alte Interne Klinik wurde aufgegeben.

Auch die Psychiatrische Klinik in Zingst entsprach trotz verschiedener Umbauten nicht mehr den Anforderungen. Ende 1998 wurde ein Neubau für die Abteilung Psychiatrie neben der neuen Klinik für Innere Medizin geplant und im Oktober 2002 eröffnet. In ihr stehen 80 psychiatrische und 15 psychotherapeutische Betten sowie 25 tagesklinische Plätze zur Verfügung. Im Juni 2006 begannen die Arbeiten am 3. Bauabschnitt.
Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus befinden sich dann alle Bereiche am Standort Querfurt auf dem Klinikgelände Vor dem Nebraer Tor 11.
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