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Schmerztherapie

Jede Schwangere wünscht sich eine schmerzarme Geburt. Eine bejahende Grundeinstellung ist immer eine gute Voraussetzung dafür. Wenn jedoch die Wehen als zu stark empfunden werden, und Sie erschöpft sind, müssen Sie nicht zögern, das Angebot einer medikamentösen Scherzbehandlung anzunehmen.


Schmerzen werden unter der Wehentätigkeit unterschiedlich empfunden. Wir wollen Ihnen helfen, Ihre Wehenschmerzen zu lindern. Verschiedene Möglichkeiten in der Schmerzbehandlung können Ihnen die Geburt erleichtern. Sehr hilfreich sind Atem- und Entspannungsübungen, die Sie in den Vorbereitungskursen erlernen.


Ein warmes Bad übt eine entspannende Wirkung auf die Muskulatur aus. Auch der Wechsel zwischen verschiedenen Gebärpositionen - der aufrechten Position, dem Sitzen auf dem Gebärhocker oder dem Pezziball, dem Stehen vor dem Bett oder dem Umherlaufen, erleichtern die Verarbeitung des Schmerzes und verbessern den Druck des kindlichen Kopfes auf den Muttermund. Andere von uns eingesetzte Behandlungsmöglichkeiten sind Hömöopathie, Aromatherapie, Akupunktur, sowie Schmerzmittel und krampflösende Medikamente.



Homöopathie:
Homöopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die auch in der Geburtshilfe eingesetzt wird. Zunehmend mehr Schwangere möchten im Kreißsaal homöopathisch behandelt werden.
 
Schmerzen werden nicht einfach ausgeschaltet, sondern Sie werden innerhalb des Geburtsablaufes gestärkt, Schmerzen oder Unruhe besser anzunehmen und zu verarbeiten – eigene Kräfte werden hier mobilisiert. Unsere Klinikhebammen, die in dieser Heilkunst eine dreijährige Ausbildung absolviert haben, suchen aus einer Vielfalt von Wirkstoffen den passenden für Sie aus. Sie dürfen auf die Wirksamkeit der Homöopathika vertrauen, auch wenn Sie noch keine Erfahrung mit dieser Behandlungsmethode gemacht haben.
 

Aromatherapie:
 
Es ist eine uralte Tradition, pflanzliche Wirkstoffe, die in Form ätherischer Öle angewendet werden, zu Heilzwecken einzusetzen. Diese Heilverfahren sind nicht nur auf körperliche Symptome ausgerichtet – immer sind auch Geist und Seele einbezogen. Zur Geburtserleichterung wenden wir verschiedene ätherische Öle, die schmerzlindernd, krampflösend und folglich entspannend wirken, an - in Form von Bädern oder Massagen.
 

Akupunktur:
 
In Deutschland dürfen drei Berufsgruppen Akupunktur anbieten. Neben Ärzten und Heilpraktikern gehören auch die Hebammen dazu. Durch eine zusätzliche Ausbildung haben einige unserer Hebammen die Fähigkeit erworben, Akupunkturnadeln an Körperstellen zu setzen, welche die Schmerzleitung beeinflussen. Beschwerden in der Schwangerschaft, wie z.B. Rückenschmerzen oder Probleme durch übermäßige Wassereinlagerung im Gewebe, können dadurch gelindert werden. Sowohl der Geburtsablauf als auch Besonderheiten im Wochenbett oder der Stillperiode lassen sich mit Hilfe der Akupunktur positiv beeinflussen.
 
Einen besonderen Schwerpunkt legen wir auf die geburtsvorbereitende Akupunktur. Sie beginnt in der 36. Schwangerschaftswoche und sieht vier Akupunktursitzungen vor. Punkte die dabei genadelt werden, haben Einfluss auf das Gewebe des Gebärmutterhalses, dem Bereich, der sich während der Geburt dehnen und öffnen muss. Dies wurde in mehreren wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.
 
Sie haben bei uns die Möglichkeit, sich nach telefonischer Anmeldung akupunktieren zu lassen.
 
Erreichbar unter: 03461 / 274056
 

Schmerzlindernde Medikamente:
werden in die Vene oder in den Muskel gespritzt , so dass eine Schmerzlinderung bereits zu Beginn der Geburt erzielt wird.
 

Krampflösende Mittel:
können im Fall einer verzögerten Muttermundseröffnung verabreicht werden. Die Gabe schmerzlindernder und krampflösender Medikamente wird Ihren auf Wunsch verabreicht.
 



Auch wenn viele Schwangere ohne weitere Hilfsmittel die Geburt erleben, gibt es Situationen, in denen die genannten Methoden nicht wirksam genug erscheinen und eine zusätzliche Schmerzlinderung benötigt wird.


In diesen Fällen können wir die rückenmarksnahe Regionalanästhesie einsetzen, die eine sichere und effektive Möglichkeit zur Schmerzlinderung unter der vaginalen Geburt und zur Schmerzausschaltung während eines Kaiserschnittes darstellt. In der Klinik ist ein in der geburtshilflichen Schmerzbehandlung erfahrener Narkosearzt stets rund um die Uhr anwesend.

Weitere Informationen und Adressen

Schwangerschaftsbedingte Erkrankungen

Frühgeburt

Steißlage (Beckenendlage)

Mehrlingsschwangerschaften

Geburt - erst nach dem errechneten Entbindungstermin

Hebammenaktionstag

Schmerztherapie

Geburtshilfliche Regionalanästhesie

Nabelschnurblutentnahme

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