Die ambulante Geburt läuft wie eine Klinikgeburt ab, nur mit dem Unterschied, dass Sie 3-4 Stunden nach der Entbindung zusammen mit Ihrem Kind die Klinik verlassen und nach Hause gehen können. Voraussetzung für diese schnelle Entlassung ist eine komplikationslose Entbindung, die ohne medizinische Eingriffe für Mutter und Kind einherging.
Die ambulante Entbindung wird gewählt, wenn eine Frau zwar die medizinische Betreuung unter der Geburt wünscht, danach aber lieber zu Hause sein möchte. Sie können auch eine Nacht in der Klinik verbringen, und erst am nächsten Tag nach Hause gehen. Auch hier entscheiden Sie – wir beraten Sie dabei gern.
Bei zu erwartenden Komplikationen aufgrund schwangerschaftsbedingter Erkrankungen ist eine ambulante Entbindung nicht empfehlenswert. Bei Problemen während oder nach der Entbindung ist es selbstverständlich, dass Sie und Ihr Kind stationär aufgenommen werden.
Empfehlenswert ist die Wochenbettbetreuung zu Hause durch eine Klinik-, Beleg- oder freie Hebamme.
Zwischen dem dritten und dem zehnten Lebenstag Ihres Kindes ist die zweite Vorsorgeuntersuchung, die U2, in einer kinderärztlichen Praxis notwendig, ebenso das Stoffwechselscreening. Die U1 wird vor Ihrer Entlassung durch unsere Kinderärzte durchgeführt. |