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In der Abteilung für Radiologische Diagnostik und Intervention des Klinikums werden an den beiden Standorten in Merseburg und
Querfurt mit modernen Geräten Röntgenaufnahmen und Durchleuchtungsuntersuchungen aller Körperregionen durchgeführt.
In Merseburg können mit Hilfe eines Gefäß-Röntgen-Arbeitsplatzes Durchblutungsstörungen und krankhafte Gefäßveränderungen abgeklärt sowie therapeutische Eingriffe am Gefäßsystem als schonendes Behandlungsverfahren vorgenommen werden.
Der Spiral-Computertomograph erstellt Schnittbilder aller Körperregionen ohne Eingriffe in das Körperinnere. Diese Methode erlaubt es, krankhafte Veränderungen von Organen und Organsystemen ohne besondere Belastung des Patienten
frühzeitig und genau darzustellen und bildgestützte therapeutische Eingriffe durchzuführen.
Am Mammographiegerät der radiologischen Praxis ist es möglich, nicht tastbare Veränderungen der Brust zur schonenden Tumorentfernung zu markieren. In bestimmten Fällen kann hier auch eine Gewebeentnahme ohne Operation durch mammographisch gesteuerte Punktion erfolgen.
Bei Ultraschalluntersuchungen zur Erkennung von krankhaften Schilddrüsenveränderungen besteht die Möglichkeit, veränderte Zellen durch Punktion zu gewinnen und von einem Spezialisten untersuchen zu lassen. Schmerzhafte Wirbelkörperbrüche bei Osteoporose werden mittels Zementauffüllung (Vertebroplastie) stabilisiert und die Schmerzen damit weitgehend beseitigt.
Bei Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule bieten wir, vorwiegend auf Anforderung niedergelassener Ärzte, eine CT-gestützte Schmerztherapie an.
Die fünf Mitarbeiter der Röntgenabteilung in Querfurt führen bei den Patienten der Klinik für Innere Medizin sowie der Klinik für Chirurgie alle erforderlichen Röntgen- und Durchleuchtungsuntersuchungen durch.
Bei der Durchleuchtung können mit Hilfe von Kontrastmitteln Magen, Darm bzw. Speiseröhre sowie Dickdarm- und Dünndarmpassagen nach Sellink dargestellt werden. Mittels Phlebografien sind Gefäßerkrankungen nachzuweisen.
Zur Erweiterung der diagnostischen Informationen ermöglicht der Einsatz des Schichtaufnahmeverfahrens Kontrastmitteldarstellungen von Galle und Nieren. Im OP können mit Hilfe eines transportablen Röntgen-C-Bogens Repositionen, Versorgungen mit Implantaten (z. B. Port) und Osteosynthesen unter sterilen Bedingungen abgesichert werden.
Mobile Röntgengeräte werden auch auf den Stationen, in den Intensivbereichen und im Unfall-OP eingesetzt.
Ein hochwertiges Sechs-Kanal-Aufzeichnungsgerät unterstützt die Darstellung der Herztätigkeit bei Elektrokardiografien. Die Kooperation mit der Radiologischen Gemeinschaftspraxis Dr. Glatzel / Dr. Hempel ermöglicht Mammographien, MRT- und CT- Untersuchungen im Klinikneubau Merseburg und Querfurt.
Unsere Medizinisch-Technischen-Radiologieassistentinnen verfügen über langjährige Erfahrungen und erläutern ihren Patienten das Ziel der einzelnen Untersuchungen und deren Ablauf gern. |